THE LITTLE FARM

Nachhaltig & naturverbunden im grünen Norden Thailands

Art des Projekts

Farm mit allem, was man sich vorstellen kann. Hühner, große und kleine Schweine, Enten, Ziegen, Kühe, Bananen, Ananas, Gemüsegarten, Fischzucht,...

Und das von einer Familie alleine bewirtschaftet!

Ort Thailand, nahe Chiang Rai
Länge unseres Aufenthalts Leider nur 2 Wochen
Homepage The Little Farm Thailand
Unser Feedback Tine durfte melken lernen! :)

Heidi & John haben sich ihr ganz eigenes Reich aufgebaut und probieren sich in allem aus, was sie interessiert. Zum großen Teil ernähren sie die gesamte Familie selbst und leben nach den eigenen Vorstellungen. Sogar mit Wasser aus der eigenen Quelle & mit Regenwasser und Strom nur aus Solarenergie. Beeindruckend! Gemeinsam haben sie eine Tochter Charlie (7 Jahre) und Charlie wiederum 2 große Brüder Wakim und Boom Boom (12 und 13 Jahre), die Pflegekids sind, und genauso dazu gehören. Die zwei Großen helfen schon tatkräftig mit und haben uns viel über den Umgang mit den Tieren gelernt.

 

Tiere auf der Farm

Es gibt allerhand Tiere, die sie für den Alltag zur Ernährung brauchen.

So haben sie Ziegen für die tägliche Milch, die die Jungs zwei Mal am Tag melken. Heidi produziert daraus außerdem fabelhaften Käse! Es gibt unzählige Hühner & Enten auf dem Hof für Fleisch und vor allem für die sau feinen frischen Eier. Die wackeln allesamt mit ihren kleinen Küken überall herum. Zur Wache (Wer bewacht da eigentlich wen?) haben sie zwei Hunde Tic-Tac und Newton. Außerdem gibt es 4 Prachtsschweine, die nie zu überhören sind. Und weil das nicht reicht, haben sie auch noch Kühe. Einige Bienen züchten sie auch. Natürlich Katzen. Und mehr und mehr Fischteiche, um die Fischzucht auszubauen. Eine große Bandbreite also!

 

Anbau

Auch beim Anbau von Nutzpflanzen ist die Farm eine einzige bunte Misch-Landwirtschaft, die versucht einen gesunden Kreislauf mit den Jahreszeiten und zwischen den verschiedenen Pflanzen zu bewirken und auf Monokulturen zu verzichten (Stichwort Permakultur!). Ananas-Pflanzen, die unter Bananenbäumen wachsen. Grüne Inseln mit allerlei Obst und Gemüse, die von Fischteichen umringt sind und so auch in der Trockenzeit nur so sprießen. Pomelo-Bäume im Entengehege. Darüber hinaus kreuz und quer auf dem Gelände zum Beispiel Mangos, Guaven, Limetten, Papayas,... Sie probieren sich im Reisanbau, aber besonders in diesem Jahr, wo die Regenzeit ausbleibt, ist das knallhart, vor allem, da sie die Farm ohne externen Wasseranschluss bewirtschaften.

Unermüdlich probieren sich Heidi & John in neuen Kombinationen und wir haben echt größten Respekt vor ihrem vollen körperlichen Einsatz.

 

Alltag und sozialer Aspekt.

Stillstehen können sie nicht, wegbleiben erst recht nicht. Morgens, mittags und abends müssen die Tiere gefüttert und zum Teil gemolken werden. Das Essen für die Tiere kommt auch nicht von alleine, deshalb müssen sie regelmäßig Bäume pflegen, Wiesen mähen, Unkraut jäten, Muscheln & Schnecken sammeln,... Gekocht für die Familie wird ganz idyllisch über dem Feuer, aber auch dafür muss immer genügend Holz vorhanden sein.

Die Mahlzeiten bestehen - wie man sich das mitten in Asien vorstellen kann - morgens, mittags und abends aus Reis. Doch dies wird keinesfalls langweilig, weil die Variation der Beilagen unglaublich ist! Jeden Tag gibt es mehrere Soßen, Gemüse und angebratene Fleisch- oder Fisch-Leibspeisen dazu. Was gibt es heute? Erstmal durch den Garten schlendern und sammeln...  

Außerdem nehmen die Beiden regelmäßig Kids aus sozialen Projekten bei sich auf, um mit ihnen gemeinsam auf dem Hof zu arbeiten.

Ihre eigenen drei Kids beschulen sie in ihrer eigenen HomeSchool, die Heidi jeden Tag betreibt. Wie das dazu auch noch möglich ist? Keine Ahnung, wie sie das macht. :)

 

Wwoofing

Deshalb freut sich die Familie immer über Freiwillige, die für einige Zeit mithelfen, mit dem, was sie können und wofür ihr Herz brennt. Und wir können aus Erfahrung sagen - wir wurden sowas von herzlich in die Familie aufgenommen. Wir durften mitessen (und haben das auch tatkräftig getan), hatten ein eigenes Zuhause im nahegelegenen Dorf, bekamen unser persönliches Motorrad, um zwischen Farm und Dorf zu pendeln und teilten deren gesamtes Privatleben mit. Wir lernten so viele Freunde kennen, die nun auch unsere Freunde sind und freuen uns an diesem Zuhause, das nun ein Zuhause von Freunden ist.

 

Reisetagebuch

Lies bald mehr zu unserer Zeit

auf der Farm in unserem

Tagebuch-Eintrag.

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